Wort zum 3. Adventssonntag

Meine Lieben,

morgen feiern wir bereits den 3. Adventssonntag. Das Weihnachtsfest rückt näher. Nützen wir die verbleibenden Tage nicht nur zur äußeren, sondern auch zur inneren Vorbereitung auf das Fest. Die Einschränkungen wegen des Corona-Virus könnten eine Hilfe dazu sein.
Nehmen Sie deshalb die Eilmeldung im Anhang nicht allzu ernst! Wir werden Weihnachten feiern – wenn auch mit Einschränkungen und unter anderen Umständen als gewohnt!

Einschränkungen gibt es inzwischen auch bei den Messfeiern in den Kirchen: Es darf kein Volksgesang mehr stattfinden und es müssen nun von allen Gottesdienstbesuchern (außer den Zelebranten und Lektoren) die ganze Zeit über die Masken getragen werden. Und das Ganze gilt auch – laut Landratsamt Schwandorf – für die Gottesdienste im Freien! Deshalb wollen wir versuchen, in diesen schwierigen Zeiten jeweils eine unserer Sonntagsmessen zu streamen, damit möglichst viele eine Möglichkeit zur Mitfeier „in ihrer Kirche“ haben.
Heute Abend wird die VAM um 18.00 Uhr in Neuenschwand wieder per per Livestream in die Häuser übertragen.  Die Übertragung finden Sie auf „YouTube“„Videos“ unter „Neuenschwand Kirche“. Es handelt sich um ein Kerzen-Rorate. Es könnte also ein bisschen finster sein. Während des Gottesdienstes werden drei neue Ministranten aufgenommen.

Folgende Schriftlesungen werden wir hören (wobei ich in dieser „Notsituation“ immer eine der beiden Lesungen ausfallen lasse):
1. Lesung: Jesaia 61, 1-2a.10-11   –   2. Lesung: 1. Thessalonicher-Brief 5, 16-24   –   Evangelium: Johannes 1,6-8.19-28.
Wer im Besitz der „Regensburger Sonntagsbibel“ ist, findet die Texte ab der Seite 389.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten 3. Adventssonntag und eine segensreiche und besinnliche neue Woche – und halten Sie durch und bleiben Sie gesund! – und vergessen Sie das Lachen nicht:

– „Ich sehe Schreckliches“, verkündet die Wahrsagerin mit unheilvoller Stimme. „Ihr Mann wird morgen ums Leben kommen. “ – „Das weiß ich selbst“, entfährt es der Kundin, „was mich interessieren würde, ist, ob ich freigesprochen werde.“

– Treffen sich zwei Kannibalen. Sagt der eine: „Wo willst du denn mit dem Skelett hin?“ – „Na, zur Leergutannahme!“

– Treffen sich zwei ältere Damen. „Letzte Nacht hatte ich furchtbare Zahnschmerzen. Ist Ihnen das auch schon mal passiert?“ – „Weiß ich nicht.“ – „Na, hören Sie mal, so etwas weiß man doch.“ – „Nein. Ich schlafe nicht im gleichen Zimmer wie meine Zähne.“

– Und falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen: Wie wäre es mit einem Brettspiel für eine Person? – Ein Bügelbrett!


Liebe Grüße
Ihr Pfarrer Johann Trescher